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| Charles Darwin, Die Entstehung der Arten: Bücher, die die Welt veränderten
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informativ + kurzweilig
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Alle meine Rezensionen ansehen Rezension bezieht sich auf: Charles Darwin, Die Entstehung der Arten: Bücher, die die Welt veränderten (Taschenbuch) Janet Brownes Buch ist eine gute, kurzweilig-geschriebene und kompetente Einführung in die Entstehungsgeschichte und Perzeption von Charles Darwins Die Entstehung der Arten". Browne erzählt kurz Darwins Lebensgeschichte aus gutbürgerlichen Verhältnissen. Ursprünglich sollte er - wie sein Vater - Medizin studieren, brach das Studium aber ab, weil er kein Blut sehen konnte, und wandte sich der Theologie zu. Mit 22 Jahren bekam Darwin die Gelegenheit zusammen mit Kapitän FitzRoy auf dem Vermessungsschiff HMS Beagle" eine fünfjährige Weltreise zu unternehmen. Ich finde es schon sehr interessant, dass diese Reise bei dem einen dazuführte tiefgläubig zu werden, während der andere danach die Gegenwart Gottes in der Natur beenden wollte. Browne postuliert, dass Darwin Anfang 1837, also fünf Monate nach seiner Rückkehr, überzeugt davon war, dass die Arten ohne göttliches Eingreifen entstehen. Wie und wann genau es zu diesem Durchbruch in seinem Denken kam ist unbekannt. Die häufig kolportierte Geschichte beim Anblick der verschiedenen Finken auf den verschiedenen Galapagos-Inseln hätte Darwin den zündeten Funken für seine Theorie gehabt, lehnt Browne ab. Tatsächlich wies John Gould, der britische Ornithologe, Darwin auf die verschiedenen Arten hin. Leider hatte dieser die Vögel alle zusammen in einen Sack ohne Etikettierung gesteckt. Erst durch die Aufsammlung von FitzRoy konnte man den Sachverhalt klären. 1844 fasste Darwin seine Theorie auf 240 erstmals zusammen: In der Natur werden zu viele Individuen einer Art geboren, im Kampf ums Dasein überleben vor allem die günstigen Abänderungen. Was zu neuen Arten führen kann. 1851 erweitert er seine Theorie um das Divergenzprinzip", will heißen um die Idee der Natürlichen Selektion". Browne beschreibt eindrucksvoll in welchen intellektuellem Umfeld sich Darwin dabei bewegt und natürlich vergisst sie nicht die Geschichte von Alfred Russell zu erzählen, der Darwin ein Manuskript zuschickt in dem Darwins Theorie zusammengefasst steht. Dies führt dazu, dass beide Abhandlungen 1858 während einer Zusammenkunft der Linné-Gesellschaft vorgetragen werden. Ohne großes öffentliches Echo. Das ändert sich am 24.11.1859 als Die Entstehung der Arten" publiziert wird, die Erstauflage von 1.250 Exemplaren ist direkt am selben Tag ausverkauft. Im Folgenden schildert Browne die unterschiedlichen Auffassungen (nur ein Stichwort: Genetik) von Darwins Hauptwerk bis Heute. Resümierend kann man mit Theodosius Dobzhansky sagen: In der Biologie haben Dinge nur dann einen Sinn, wenn sie im Lichte der Evolution gesehen werden." Brownes Büchlein hat mir gut gefallen, die Autorin schreibt kurzweilig und macht immer den Eindruck, als wäre sie auf dem Neusten Stand der Diskussion; um so lieber würde ich gerne ihre hochgelobte zweibändige Darwin-Biographie in deutscher Übersetzung lesen!
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 10. September 2007 | | | | | | | |
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| Siehe auch folgende Artikel: |
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|  | | Die Entstehung der Arten Die Abstammung des Menschen (Fischer Klassik) Carl von Clausewitz, Vom Kriege: Bücher, die die... Karl Marx-das Kapital Koran: Bücher, die die Welt veränderten Die Fahrt der Beagle: Mit einer Einleitung von...
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